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2007
Künstlerisch-historische Lesung zu Topf und Söhne in der Schotte
2. Februar 2007: "Technik ohne Moral". Künstlerisch-historische Lesung eines fiktiven Gesprächs zur Ausstellung
Techniker der "Endlösung" Topf & Söhne - Die Ofenbauer von Auschwitz erarbeitet und aufgeführt von der Projektgruppe
"Geschichte" des Goethegymnasiums Weimar Aufführung im Theater "Die Schotte" Erfurt. Im Anschluss Diskussion: "Wie
weiter mit dem Geschichtsort Topf & Söhne?"
Diskussion zu Geschichtsorten in Erfurt im Café Nerly
23. April 2007: "Gedenken, Erinnern, Ergründen - Erfurt und seine Geschichte". Diskussion mit Karl-Heinz Kindervater
(Kulturbeigeordneter der Stadt Erfurt) zum Thema: "Öffentliche Geschichtsorte in Erfurt - Wie weiter mit Peterskirche,
Andreasstraße und Topf & Söhne?" im Café Nerly, Moderation PD Dr. habil. Alexander Thumfahrt, Veranstalter: Bündnis
90/Die Grünen Erfurt
Podiumsdiskussion zu Topf und Söhne im Rathausfestsaal
27. April 2007: "Wie kann aus Topf & Söhne ein öffentlicher Erinnerungsort werden, der seiner historischen und
pädagogischen Bedeutung gerecht wird?" Podiumsdiskussion im Rathaus mit Katrin Göring-Eckardt, MdB (Vizepräsidentin des
Deutschen Bundestages), Prof. Dr. Volkhardt Knigge, (Direktor der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora),
Prof. Dr. Peter Kulka (Architekt, Maßstäbe setzende Projekte wie den Umbau des EL-DE-Hauses - ehemals Gestapo-Zentrale
von Köln - zum NS-Dokumentationszentrum), Rathausfestsaal der Stadt Erfurt
Erinnerung gestalten - Zusammenhänge aufzeigen - Geschichte vielfach lesbar machen
Nach den Debatten über das "Ob" gilt es nun auch die Frage nach dem "Wie" und "in welcher Gestaltungsphilosophie" in das
Zentrum der Diskussion um Topf& Söhne zu rücken. Orte - auch authentische Geschichtsorte - können durch gestaltende
Eingriffe erschlossen und vielfältig lesbar oder auch abgeschlossen und zum Verstummen gebracht werden. Auch die
komplexen Fragen nach den Angeboten und Aktivitäten an einem Geschichtsort, die ihn erst zum Ort des Erinnerns, des sich
Konfrontieren, des Lernens, des Überraschens und des immer wieder neu im Denken Ansetzens werden lassen, sind eng mit
Fragen der Gestaltung des Ortes verbunden. Die Zukunft des Erinnerungsortes wird auch von seiner Gestaltung abhängen.
Ein Nachdenken über diese Fragen ist daher an der Zeit.
Veranstalter: Förderkreis Erinnerungsort Topf & Söhne und Arbeitsstelle Historische Anthropologie des Max
Planck-Instituts für Geschichte an der Universität Erfurt
Musica rara: Komponisten im Holocaust
25. November 2007: Musica rara: Sonderkonzert Komponisten im Holocaust, Rathausfestsaal, Am Fischmarkt 1, Erfurt
Programm
Pavel Haas (1899-1944): Streichquartett Nr. III Opus 15
Gideon Klein (1919-1945): Streichtrio
Hans Krása (1899-1944): Drei Lieder für Bariton, Klarinette, Viola und Violoncello nach Gedichten von Arthur Rimbaud in
der tschechischen Übertragung von Vitezlav Nezval
Violeta Dinescu (*1953): "Die Todesfuge" für Streichquartett (nach einem Bild von HA WE BE)
Ausführende
Mate Solyom-Nagy (Erfurt) - Bariton
Holger Arndt (Erfurt) - Klarinette
MAJORE Quartett (Erfurt)
Gundula Mantu (Erfurt) - 1. Violine
Beate Keilhack - 2. Violine
Thomas Leipold (Erfurt) - Viola
Eugen Mantu (Erfurt) - Violoncello
Frieder Gauer (Erfurt) - Moderation
Veranstalter: Musica rara e.V., Friedrich-Ebert-Stiftung, Förderkreis Erinnerungsort Topf & Söhne
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