[Start]
[Konzeption]
[Projekte]
[Texte/Beiträge]
[Publikationen]
[Bilder]
[Medienecho]
[Hinführung zur Topf&Söhne]
[Kontakt]
[Links]
[Impressum]
Der Förderkreis Geschichtsort Topf & Söhne hat
sich 1999 als ein offener und heterogener
Kreis gegründet, der die Auseinandersetzung
mit der Geschichte von Topf & Söhne vorantreiben und
verstetigen will.
2009 ist aus dem Förderkreis Geschichtsort Topf & Söhne der eingetragene Verein
Erinnerungsort Topf & Söhne hervorgegangen.
Im Zuge der Vereinsgründung entstand auch eine
neue
Internetpräsenz (www.topfundsoehne.de).
Dort finden sich auch die aktuellen
Kontaktadressen. Die alte Homepage
wird seitdem nicht mehr aktualisiert, bleibt aber zur
Dokumentation der Förderkreisaktivitäten in den Jahren von 1999 bis 2009 weiterhin bestehen.
|
|
Projekte
1998 |
1999 |
2000 |
2001 |
2002 |
2003 |
2004 |
2005 |
2006 |
2007 |
2008
2008
Topf & Söhne in Westdeutschland
Die "Ofenbauer von Auschwitz" nach 1945. Vortrag von Philipp Kratz in der
Begegnungsstätte Kleine Synagoge, An der Stadtmünze 4/5, Erfurt, Dienstag, 17. Juni 2008, Beginn: 19 Uhr
Die Erfurter Firma J.A. Topf & Söhne fertigte während des Zweiten Weltkriegs Krematorien und Lüftungsanlagen für die Gaskammern der nationalsozialistischen Arbeits- und Vernichtungslager. Damit stellten sie jene Technik zur Verfügung, die den industriellen Massenmord erst ermöglichte. Während die Firmengeschichte bis 1945 relativ genau erforscht wurde, ist über die Zeit danach wenig bekannt.
Der Historiker Philipp Kratz stellt in seinem Vortrag neueste Forschungsergebnisse über die Nachkriegsentwicklung des Unternehmens in Westdeutschland vor. Im Mittelpunkt steht dabei der einstige kaufmännische Geschäftsführer und Mitinhaber Ernst Wolfgang Topf, der zunächst in Wiesbaden, dann in Mainz die Firma weiterführte.
Die Fortsetzung der Firmengeschichte von Topf & Söhne stellt auch Fragen an den Umgang mit der NS-Vergangenheit in Westdeutschland: In welchem politischen Klima konnten die "Ofenbauer von Auschwitz" nach Kriegsende wieder einen Neuanfang in der jungen Bundesrepublik wagen?
Philipp Kratz studierte an der Ruhr-Universität Bochum und der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt am Main. Zurzeit promoviert er am Jena Center Geschichte des 20. Jahrhunderts der Friedrich-Schiller-Universität Jena über den "Umgang mit der nationalsozialistischen Vergangenheit. Eine Fallstudie zu Wiesbaden 1945-2005". Zuletzt erschien sein Aufsatz "Ernst Wolfgang Topf, die Firma J.A. Topf & Söhne und die Verdrängung von Schuld in der Nachkriegszeit" (Zeitschrift für Geschichtswissenschaft 3/2008)
Veranstalter: Projektgruppe Erfurt im Nationalsozialismus beim DGB-Bildungswerk Thüringen e.V. und Förderkreis Erinnerungsort Topf & Söhne
|